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Koivuranta profitiert von Stecher-Missgeschick
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01.02.2009

Koivuranta profitiert von Stecher-Missgeschick

Autor: Sascha Witzke


Chaux Neuve, 01.02.2009 - Anssi Koivuranta gewann am heutigen Sonntag den Weltcup der Nordischen Kombinierer im französischen Chaux Neuve. Der Finne setzte sich knapp vor dem Österreicher Christoph Bieler und dem Norweger Magnus Moan durch. Dabei profitierte Koivuranta von einem Fauxpas des bis dato Führenden Mario Stecher. Dieser kam kurz vor dem Ziel kurioserweise vom rechten Wege ab und verspielte damit seine glänzende Ausgangslage. Als bester Deutscher belegte Björn Kircheisen den fünften Rang. Sebastian Haseney wurde achter.

Koivuranta bleibt top von der Schanze
Wie so oft in dieser Saison konnte der Mann in Gelb auf der Schanze vorlegen. 93,5 Meter bedeuteten die Führung mit 16 Sekunden Vorsprung auf das österreichische Duo Stecher, Bieler. Kurz danach gingen der Japaner Kato und der Franzose Lamy Chappuis auf die Strecke. Die deutschen Springer taten sich sehr schwer von der Schanze. Ronny Ackermann, Eric Frenzel und Tino Edelmann gingen nach komplett verkorksten Sprüngen im Lauf nicht mehr an den Start. Björn Kircheisen hatte als zwölfter nach dem Springen mit 1:08 Rückstand eine ordentliche Ausgangsposition. Sebastian Haseney erreichte einen für seine Verhältnisse zufriedenstellenden 22. Platz von der Schanze. Magnus Moan startete von Position 27 mit 1:46 Rückstand auf die Spitze.

Spannendes Rennen mit engen Abständen
Im Rennverlauf gelang es dann den beiden Österreichern schnell zu Koivuranta aufzuschließen. Dieses Trio bestimmte anschließend den Wettbewerb. Von hinten jageten die Verfolger auf die Spitze zu ohne sie letztendlich zu erreichen. Lamy Chappuis machte Sekunden gut, Kircheisen kam immer näher an die Spitze und auch Moan startete wieder eine seiner gefürchteten Aufholjagden. Vorne war es vor allem Stecher, der das Tempo hochielt. Eine Runde vor Schluss ergab sich folgendes Bild an der Spitze. Vorne führte das Trio mit nur noch sieben Sekunden vor Lamy Chappuis, Kircheisen und Moan. Diese versuchten alles um nun ranzukommen, allerdings wehrten sich die Führenden weiterhin tapfer. Kurz vor dem Ziel ereilte Mario Stecher dann ein kurioses Unglück. Er verfuhr sich und musste jegliche Ambitionen aufgeben. Letztendlich kam er als neunter ins Ziel. Somit war der weg frei für Koivuranta, der beschleunigte und Bieler distanzierte. Moan konnte den kleinen Finnen unterdessen nicht mehr gefährden. Der Vortagessieger musste sich mit dem dritten Platz begnügen. Rang vier ging an Lamy Chappuis direkt vor Kircheisen. Haseney verbesserte sich auf einen guten achten Endrang. Die Schweizer Ronny Heer und Tim Hug erreichten die Positionen 17 und 18.

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