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Kopie von Duell der “Kellerkinder” in Krefeld! Grauseliges Not gegen Elend am Vorabend von Halloween!
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02.11.2009

Kopie von Duell der “Kellerkinder” in Krefeld! Grauseliges Not gegen Elend am Vorabend von Halloween!

Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (November 2009)
Autor: Ralf Schmitt (Text & Fotos)


Krefeld, Freitag, 02.11.2009

Krefeld Pinguine – Hamburg Freezers 3:2 n. P. (2:1, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0)


Anmerkung: Für Krefeld folgte gestern eine Niederlage bei den Straubing Tigers, Hamburg siegte gegen die DEG Metro Stars

In Krefeld brennt sieben Wochen vor Weihnachten schon der Baum!

Wohl dem, der einen Richard Pavlikovsky in seinen Reihen hat. Der clevere Slowake sorgte mit seinem Penalty dafür, dass wenigstens zwei Punkte am Niederrhein blieben. Zuvor hatten Vasiljevs für Krefeld und Kuhta für die Hanseaten verwandelt.
Trotz dieser dringend benötigten Punkte sah man im Königpalast nur mehrheitlich nachdenkliche Mienen.
Die Posse um die Teamärzte des KEV ging in die nächste Runde. Der angeforderte Mannschaftsarzt aus Iserlohn blieb im Stau stecken und nachdem endlich ein medizinischer Betreuer gefunden war, begann das Spiel dann mehr als spektakulär.
Die Fans entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Wir machen Platz für neue Strukturen – Es ist 5 vor 12“. Direkt im Anschluss an diese Aktion verließ ein Großteil von ihnen die Halle.
Passend aus Krefelder Sicht lag der Puck bereits nach 27 Spielsekunden im Schwarz-gelben Gehäuse. Jason King hatte einen Musterangriff der Freezers eiskalt abgeschlossen. Pinguin-Verteidiger Janne Grönnvallzeigte sich bei dieser Aktion als ehrfurchtsvoller Zuschauer.
In der Folge beherrschten die Gäste die Szenerie, ohne aber weitere Akzente setzen zu können.
Das Spiel der Hausherren wirkte wenig geordnet, zerfahren und konzeptlos. Es dauerte bis Minute 17 ehe der Ausgleich fiel. Pavlikovsky auf Blank, dessen Granate konnte Pelletier im Tor der Hamburger noch abwehren, gegen den Nachschuss von Stephens war er ohne Chance.
Die Pinguine nun etwas zielstrebiger, gingen nur zwei Minuten später in Führung. Ein Schlagschuss von Hager, blieb vor dem Freezers-Tor liegen, der kleine Michael Endraß, von zwei Hamburgern bedrängt, schaltete am schnellsten und staubte ab.

Im Mitteldrittel entwickelte sich das Niveau dem Tabellenstand entsprechend. Beide Teams übten sich in Fehlpässen und anderen wenig planvollen Aktionen. Hamburg schwächte zudem sich durch unnötige Strafzeiten selber.
Die Chancen beider Teams beschränkten sich einen Pavlikovsky-Schuss auf Krefelder und zwei Aab-Gelegenheiten auf Hamburger Seite.
Auf den Tribünen tat sich dafür umso mehr: „Ehrenberger raus!“ schallte es ununterbrochen von den Rängen.
Dazu ein Fan in der zweiten Pause: „Wir werden weiter gegen die Herren Schulz (Aufsichtsratvorsitzender) und Ehrenberger Aktionen durchführen, bis endlich Reaktionen erfolgen. Wie diese aus seiner Sicht aussehen sollten, ließ der gute Mann offen.
Der Verein sollte endlich reagieren und Herrn Ehrenberger von der Spielerbank nehmen, damit er aus der Schusslinie ist.
Dazu ein Spieler: Mit diesem Herren spricht vom gesamten Team niemand mehr.

Die letzten zwanzig Minuten begannen mit einem Schlagschuss von Ratchuk, den Tripp unhaltbar für Langkow abfälschte.
etwas mehr Tempo kam in die Partie ab der 50. Minute. Matias Loppi traf nur Scott Langkow an der Schulter. Auf der anderen Seite verhinderte Pelletier den Einschlag eines Pavlikovsky-Hammers. Die größte Chance der Freezers vergab kurz vor Ende Jere Karalahti, als er in freier Position die Scheibe neben das Tor setzte.

Krefeld muss seine Querelen endlich in den Griff bekommen, die sportliche Krise scheint mit der im Umfeld mehr als verknüpft zu sein.
Über eines sollten sich alle Beteiligten klar werden, mit ihrem Verhalten schaden sie dem Eishockey in der Seidenstadt nachhaltig.

Scorer: 0:1 (1.) Jason King (Fortier, Willm), 1:1 (17.) Stephens (Blank, Pavlikovsky), 2:1 (19.) Endraß (Pietta, Hager), 2:2 (42.) Tripp (Ratchuk, Lopp), 3:2 (66.) Pavlikovsky (Penalty, GWS)

Zuschauer: 3034

Strafen: Krefeld 6 Minuten 3 Strafen, Hamburg 10 Minuten 5 Strafen,

HSR: Brent Reiber (Schweiz)
LS: Andreas Kowert, Robert Schelewski

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