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Weltcup Val d´Isère: Dritter Sieg am dritten Tag für das ÖSV-Team, diesmal durch Marcel Hirscher
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13.12.2009

Weltcup Val d´Isère: Dritter Sieg am dritten Tag für das ÖSV-Team, diesmal durch Marcel Hirscher

Autor: Heike Oberfeuchtner (H.O.)
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Val d’Isère, 13.12.2009 - Auch am dritten Tag des Weltcups in Val d’Isère ging der Sieg an einen Österreicher: Marcel Hirscher holte sich Platz 1 im Riesenslalom und damit auch seinen ersten Weltcuperfolg. Der Italiener Massimiliano Blardone fuhr als Zweiter sein bestes Weltcup-Resultat seit Langem ein. Hirschers Landsmann Benjamin Raich schaffte im zweiten Durchgang ebenfalls noch den Sprung aufs Podest. Felix Neureuther schnitt als 20-ter sehr respektabel ab.

Schon nach dem ersten Durchgang hatte der junge Marcel Hirscher in Führung gelegen, wenn auch nur mit 5 Hundertstelsekunden vor Blardone. Doch er vergrößerte diesen Abstand mit der zweitbesten Zeit im zweiten Teil auf beinahe 8 Zehntel. Nach Benjamin Raich in der Super-Kombination am Freitag und Michael Walchhofer im Super G am Samstag okkupierte also am heutigen Sonntag erneut ein ÖSV-Starter den obersten Podestplatz. Für den Italiener Massimiliano Blardone war Rang zwei die beste Weltcupplatzierung seit März dieses Jahres. Der eben erwähnte Benni Raich fuhr im zweiten Lauf noch von 8 auf 3 nach vorne. Mit Manfred Moelgg auf Platz vier landete ein weiterer Italiener in den Top 5. Der US-Amerikaner Ted Ligety schaffte im zweiten Durchgang zwar Bestzeit, kam am Ende aber nur gerade eben in die Top 10.

Hirschers und Raichs Landsmänner Romed Baumann und Philipp Schoerghofer wurden Sechster resp. Siebter. Auch Christoph Noesig landete als 23-ter in den Punkterängen. Insgesamt war es also wiederum ein Jubeltag für die Österreicher, auch wenn Hannes Reichelt im zweiten Lauf nicht ins Ziel kam und drei weitere ÖSV-Athleten sich nicht qualifizierten.

Grund zur Freude hatte auch die deutsche Mannschaft, da der einzige Starter aus ihren Reihen, Felix Neureuther, als 20-ter noch Weltcuppunkte holte, zum ersten Mal im Riesenslalom seit drei Jahren. Das verhilft dem DSV auch zu einem zweiten Startplatz in dieser Disziplin.

Für die Schweizer hingegen war Katzenjammer angesagt. Dreimal in Folge hatte Carlo Janka in Beaver Creek gewonnen – dreimal in Folge sah er in Val d’Isère das Ziel nicht. Das Aus kam bereits im ersten Durchgang. Ebenso wie ihm erging es auch Viletta, Defago und Feuz. Einzig Marc Berthod auf Rang 12 hielt die eidgenössischen Farben hoch. Aufgrund seiner Pechsträhne verliert Carlo Janka auch seine noch vor Kurzem so vielversprechend aussehende Weltcupgesamtführung an Benjamin Raich.

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