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Rodeln Natalie Geisenberger vom ASV Miesbach erkämpft sich nach Problemen am Start Platz zwei |
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| 28.11.2010 | ||
Natalie Geisenberger vom ASV Miesbach erkämpft sich nach Problemen am Start Platz zweiInfo: Rennrodeln Weltcup Igls (AUT)Autor: Pressedienst Natalie Geisenberger Bericht: Rodeln Weltcup in Igls: Deutscher Doppelsieg – Tatjana Hüfner siegt vor Natalie Geisenberger Natalie Geisenberger, die Rennrodlerin des ASV Miesbach, saß im ersten Durchgang des Rennrodel-Weltcups in Innsbruck-Igls am Startbock und zupfte verzweifelt am Visier ihres Helms. Norbert Galeske, der Reporter des ZDF, vermutete als Grund Nervosität. Doch weit gefehlt. Das Band, das das Visier am Helm festhält, hatte sich zwischen Helm und Visier verklemmt. Die Miesbacherin hatte zwar bemerkt, dass etwas nicht stimmt, konnte aber mit ihren Handschuhen und den daran befindlichen Nägeln die Ursache nicht erfühlen. Der Countdown zeigte allerdings nur noch wenige Sekunden an, so dass Natalie – um nicht disqualifiziert zu werden - im letzten Moment vom Startbügel abzog. Sowohl der Start, eigentlich Natalies Stärke, als auch die Konzentration auf die Bahn hatten stark gelitten. Kein Wunder, dass die Fahrt nicht zu Natalies Zufriedenheit ausfiel. Im Ziel konnte sie zwar schon wieder lächeln, quittierte ihr Missgeschick allerdings auch mit einem Kopfschütteln. Erneut irrte der Fernseh-Fachmann: „… und sie wirkt zufrieden.“ Natalie war zu diesem Zeitpunkt zwar in Führung gegangen, wusste jedoch welch gravierende Fahrfehler sie begangen hatte und dass die noch folgende Dauerrivalin Tatjana Hüfner diese Chance sicher nicht ungenutzt lassen wird. Mit dieser Einschätzung lag sie absolut richtig. 0,145 Sekunden betrug nach dem ersten Lauf der Rückstand der Bronzemedaillengewinnerin auf die Olympiasiegerin. Ein Rückstand der im Eiskanal von Igls nicht wett zu machen ist. Aus diesem Grund griff die amtierende Mannschaftsweltmeisterin im zweiten Durchgang auch zu einer etwas sichereren Einstellung ihres Schlittens. Sie nahm damit einen weiteren Rückstand auf ihre Teamkollegin von 0,063 Sekunden in Kauf. Der Vorsprung der Miesbacherin auf die Drittplatzierte, die US-Amerikanerin Erin Hamlin, betrug letztendlich 0,172 Sekunden. „Tatjana war an diesem Tag die klar bessere Fahrerin und hat den Sieg verdient. Ich bin sehr froh, dass es trotz des Missgeschicks zum zweiten Platz gereicht hat!“ -> Zu allen Resultaten des Weltcups in Igls |
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28.11.2010 | |
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