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Die Pinguine lassen den Panthern keine Chance - der Abend des „Königs“ Richard Pavlikovsky
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15.01.2011

Die Pinguine lassen den Panthern keine Chance - der Abend des „Königs“ Richard Pavlikovsky

Info: Bildergalerie
Info: Eishockey DEL Deutsche Eishockey Liga (Januar 2011)
Autor: Ralf Schmitt (Text & Fotos)


Krefeld, 14.01.2011

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)

Mit den Ingolstädter Panther stellte sich am gestrigen Freitagabend ein Gegner im Königpalast vor, der sich aus dieser Saison auch mehr erhofft hatte. Hatte man doch im Vorfeld der Saison (wie jedes Jahr) kräftig in Verstärkungen investiert. Derzeit rangieren die Panther auf dem 10. Platz, der gerade noch zur Teilnahme an den Pre-Play-Offs berechtigt.
Krefeld dagegen schwimmt auf einer Welle des Erfolges. Das Team der Pinguine bietet eine geschlossene Mannschaftsleistung nach der anderen und die Zuschauer, gestern wieder über 4000, danken es.
Der Abend wurde zur Gala-Show des Richard Pavlikovsky, der in Krefeld nur „König“ Richard genannt wird. Wenn der slowakische Defender so weitermacht, setzen ihm die KEV-Fans ein Denkmal als Eishockeygott!
Oder befördern ihn zum „Kaiser“ Richard.
Jedenfalls markierte der sympathische Mann mit der #50 seine Saisontore sechzehn bis achtzehn. Durch diesen Hattrick steht nur der Augsburger Barry Tallackson in der Torschützenliste vor ihm.
Nicht schlecht für einen Verteidiger!

Die Gäste aus der Audistadt mussten auf Grund von Verletzungen und Erkrankungen gleich auf sieben Akteure verzichten. Derart dezimiert warteten die Panther auch mit einer stabilen Defensive auf und waren auf Konter eingestellt.
Einer dieser Vorstöße brachte auch gleich durch Chartier die Gäste-Führung in der zweiten Minute. Krefeld, etwas schläfrig in die Partie gestartet, brauchte Minuten, um wach zu werden und sich auf das Konzept der Gäste einzustellen.
Beendet war diese Phase des Anpassens, als Herberts Vasiljevs in der zwölften Minute den Ausgleich markierte. Krefeld, zu diesem Zeitpunkt in doppelter Überzahl, nutzte die Freiräume clever aus. Immer noch in numerischer Überlegenheit, traf Stephens nur Sekunden später zur Führung der Hausherren. Die Pinguine hatten das Match innerhalb kurzer Zeit komplett gedreht.
Das Schlusszeichen in diesem Drittel setzte Pavlikovsky in der 18. Minute mit dem 3:1 für seine Mannschaft.

Der KEV im Mitteldrittel ließ das Ganze etwas langsamer angehen und gestattete den Ingolstädtern mehr Spielanteile, Chancen der Gäste wurden aber immer wieder ein sichere Beute von Scotty Langkow im Gehäuse der Schwarz-gelben.
Der Höhepunkt des Abends dann in der 31. Minute, Krefeld in Unterzahl, spielte selbst da mit den Panthern Katz und Maus, Pavlikovsky wartete an der eigenen Blauen Linie (Verteidiger?) und wurde prompt mit einem Sahnepass von Dusan Milo bedient, Ian Gordon im Gäste-Tor sah die Scheibe erst, als sie im oberen Winkel seines Tores einschlug.
Als Pavlikovsky in der 37. Minute noch seinen dritten Treffer an diesem Abend drauf setzte, war das Spiel endgültig zu Gunsten der Krefeld Pinguine gelaufen.

Das Gordon seinen Platz im Panther-Käfig für den Ex-Krefelder Janka räumte, interessierte im Königpalast nicht wirklich jemanden. Das letzte Drittel war Schaulaufen, Ingolstadt konnte nicht mehr und Krefeld sparte Kräfte für das sonntägliche Spitzenspiel in Wolfsburg.
Platz zwei in der Tabelle ist Lohn für alle Mühen.

Am Sonntag steht das Spitzenspiel in Wolfsburg an, Krefeld kann dieses locker und ohne Angst angehen, ist die Qualifikation für die Play-Offs dem Team von Adduono kaum noch zu nehmen.

Ins augenblickliche gute Gesamtbild der Krefeld Pinguine passt auch, dass mit Michael Endraß und Andreas Driendl zwei Youngster ihre Verträge um jeweils zwei Jahre verlängert haben. Gerade hinter Endraß war dem Vernehmen nach die halbe Liga her.

Scorer:
0:1 (2.) Chartier (Hussey)
1:1 (12.) Vasiljevs (Blank, Milo) PP2
2:1 (13.) Stephens (Kelly, Milroy) PP1
3:1 (18.) Pavlikovsky (Blank, Vasiljevs)
4:1 (31.) Pavlikovsky (Milo, Blank) SHG1
5:1 (37.) Pavlikovsky (Pietta, Vasiljevs)

Krefeld Pinguine
*** Richard Pavlikovsky
** Boris Blank
** Herberts Vasiljevs

ERC Ingolstadt
* Christian Chartier

Zuschauer: 4095

Strafen: Krefeld Pinguine 8 Minuten 4 Strafen - ERC Ingolstadt 14 Minuten 7 Strafen

HSR: Roland Aumüller ( Planegg- Würmtal)
LS: Marc-Andre Naust, Tony Engelmann


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König Richard auf dem Weg zum 4-1
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Wieder großer Rückhalt des KEV: Scott Langkow
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Was haben Driendl und Waginger zu lachen
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Driendl lacht immer noch!
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