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Skispringen Österreich fliegt allen davon - Auch der Mannschaftstitel bei der Skiflug-WM geht in die Alpenrepublik |
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| 24.02.2008 | |
Österreich fliegt allen davon - Auch der Mannschaftstitel bei der Skiflug-WM geht in die AlpenrepublikInfo: Skifliegen Weltmeisterschaften in OberstdorfAutor: Stefan Holle Und wieder einmal hat der ÖSV alles abgeräumt! Auch heute erklang die österreichische Nationalhymne am Fuße der Heini-Klopfer-Skiflugschanze. Denn der Top-Favorit wurde den Erwartungen gerecht, und gewann souverän den WM-Titel im Mannschafts-Fliegen mit 1553,3 Punkten. Mit über 76 Punkten Vorsprung vor Finnland demonstrierten die Österreicher ihre unglaubliche Stärke. Selbst ihr Wackelkandidat Andreas Kofler machte heute alles richtig, und trug zum Gesamtergebnis erheblich bei. Denn während die Österreicher eine geschlossene Leistung bringen konnten, gelang dies weder den Finnen auf Rang 2, noch den Norwegern auf dem Bronzerang. Bei den Finnen patzten Harri Olli (176 m) und Matti Hautamaeki (177, 5 m) in Durchgang 1, bei den Norwegern waren die 177 m von Anders Bardal und 184 m von Tom Hilde im ersten Durchlauf zu wenig, um den Österreichern ernsthafte Sorgen bereiten zu können. Innerhalb des Teams Austria waren natürlich der frisch gebackene Weltmeister Gregor Schlierenzauer, sowie Martin Koch die stärksten Flieger. Der Kärntner Koch segelte auf 214, 5 und 210, 5 m. Sein Tiroler Landsmann stand ihm in nichts nach, und brachte nach 206, 5 m in Durchgang 1 noch mit 217 m den weitesten Flug des Tages ins Tal. Da konnten selbst Janne Ahonen für die Finnen und Anders Jacobsen für die Norweger nur hinterher schauen. Auf ihnen ruhten die größten Hoffnungen der jeweiligen Länder, jedoch gelang ihnen kein Flug über 200 m. Somit war schnell klar, dass sich beide skandinavischen Länder nur noch um die Plätze 2 und 3 streiten würden. Doch auch zwischen ihnen wurde es am Ende nicht mehr wirklich eng. Immerhin 23, 8 Punkte lagen zwischen ihnen, und so mancher Skisprung-Fan hätte sich sicherlich einen noch spannenderen Wettkampf gewünscht, denn Anzeichen dafür gab es zuvor zu genüge. Noch größer war der Abstand zu Rang 4, welcher (wie zuvor erwartet) vom Team des DSV belegt wurde. Über 90 Punkte Rückstand machten deutlich, dass da kaum eine reale Chance auf eine Medaille bestand, wenn nicht einer der Nationen vor davor eklatant patzen würde. Immerhin boten Georg Späth, Michael Uhrmann, Martin Schmitt und Michael Neumayer eine geschlossene Leistung. Im Vergleich zu anderen Nationen hatten sie nämlich keinen realen Ausrutscher nach unten. Nur die Weiten reichten am Ende eben nicht, um Chancen auf eine Medaille zu haben. Rang 5 belegte das Team Russland. Den Schützlingen von Wolfgang Steiert wurde sogar noch viel mehr zugetraut, doch vor allem Dmitry Vassiliev und Denis Kornilov liessen im ersten Durchgang zu viele Meter auf Deutschland liegen. Auch das tschechische Team auf Rang 6 hatte zwischenzeitlich beste Aussichten sogar vor Deutschland zu liegen. Gerade Antonin Hajek und Roman Koudelka überzeugten mit Flügen in den 180er Weitenbereich. Doch ihr noch recht unerfahrener Mannschaftskamerad Borek Sedlak flog im ersten Durchgang nur auf 155 m, und stürzte sogar noch bei der Landung. Die Schweizer mussten heute mal wieder erkennen, dass mit ihren Top-Leuten Simon Ammann und Andreas Küttel alleine nicht viel zu holen ist. Erst recht nicht dann, wenn diese beiden auch hinter ihren eigenen Erwartungen zurückbleiben. Die Eidgenossen belegten daher am Ende den undankbaren Rang 9, der schon nicht mehr zur Teilnahme am zweiten Durchgang berechtigte. Auch das zweite Highlight dieses Winters ist also nun zu Ende. Die großen Gewinner waren natürlich die Österreicher. Die Saison neigt sich nun ihrem Ende entgegen, und es folgen noch die Springen in Skandinavien, im Rahmen des Nordic-Tournament, und natürlich das große Finale beim Fliegen in Planica. Da ist es schon ein bisschen schade, dass die Entscheidung im Gesamt-Weltcup schon gefallen ist. Daher kann der Skisprungfan sich nur noch auf ein paar schöne Wettkämpfe freuen. Weiter geht es am kommenden Samstag in Lahti. |
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24.02.2008 |
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